Triple "H" Method

Triple "H" Method

Philosophie


Triple "H" Method

Horse-Human-Harmony...
The Ethological Approach


Pferde sind faszinierende Wesen und ihr Verhältnis zum Menschen ist genauso alt wie komplex. Treten wir in Beziehung mit einem Pferd, wenn wir es zur Arbeit brauchen oder für unser Vegnügen heranziehen, dann benötigen wir eine Möglichkeit dem Pferd zu vermitteln, was wir von ihm wollen. Die gröbste Form hierfür ist der Zwang durch Schmerz, die sanfteste eine pferdegerechte Kommunikation in Harmonie mit der realen Lebenswelt des Pferdes. Was bedeutet das? In der Freiheit brauchen Pferde als Flucht- und Herdentiere ein ausgetüffteltes System sich zu verständigen. Verstehen wir dieses System, das schon in der Natur der Pferde angelegt ist, dann haben wir schon die halbe Miete, um uns dem Pferd verständlich zu machen. Viele der Probleme, die wir mit unseren gutmütigen Kraftpaketen haben, beruhen allein auf Missverständnissen. Oft führen die falschen Signale, die wir geben, zu Hilflosigkeit oder gar Gewalt auf beiden Seiten. Das können wir vermeiden, indem wir erfahren und lernen, was kann mein Pferd verstehen, wie verständigen wir uns am besten, aber auch, wo stoßen wir auf Grenzen, was wir von unserem Partner Pferd verlangen sollten.

Grundsätzlich basiert meine Reitmethode somit auf einer natürlichen Kommunikation zwischen Mensch und Pferd. Sie beruft sich auf eine Sprache, der die Ethologie des Pferdes, d.h. sein angeborenes Verhalten, zugrunde liegt. Hierbei verständigen wir uns mit unserem vierbeinigen Partner durch eine größtenteils non-verbale Kommunikation. Pferde sind von Natur aus gutwillig. Tripple-'H' ist die Entwicklung einer Signalsprache, die uns ermöglicht, uns auf pferdegerechte Art und Weise unserem Pferd zu nähern und ihm zu vermitteln, was wir von ihm möchten und wie es sich verhalten soll. Alle meine Erfahrungen zeigen: sind wir dabei fair, sind es unsere vierbeinigen Partner auch.

Pferde sind Herden- und Fluchttiere. Je mehr sie auf sich selbst gestellt sind, desto stärker denken sie über Gefahren nach. Um sich sicher zu fühlen, sind Sie stets daran interessiert, sich einer Herde oder einem kompetenten Leittier anschließen zu dürfen. Damit unser Pferd der beste Partner für uns werden kann, ist es unsere Aufgabe in seinen Augen das "perfekte Leittier" zu werden. Das bedeutet bei der Trippel-H- Methode wird nicht immer nur am Pferd, sondern vor allem auch am Menschen gearbeitet. 

Emotionale Innigkeit
Kommunikation ist Basis jeder Beziehung und muss beidseitig sein. In den herkömmlichen Reitweisen wird dem Pferd unsere Sprache aufgezwungen, d.h. es lernt ein bestimmtes Repertoir an Befehlen zu befolgen. Die Kommunikation, die vom Pferd ausgeht, wird nicht verstanden, unterdrückt und ist ohnehin unerwünscht. In der Triple-H-Methode wollen wir das Gegenteil. Wir wünschen und fördern einen permanenten positiven, vertrauensvollen Austausch zwischen Pferd und Mensch, denn nur so kann eine harmonische Partnerschaft wachsen, die auf beiderseitigem Respekt basiert. Deshalb ist es unabingbar, dass der Mensch die Körpersprache der Pferde nicht nur verstehen, sondern auch "sprechen" lernt. Auf der Grundlage einer gemeinsamen Sprache wird nun das Vertrauen des Pferdes gewonnen und eine emotionale Innigkeit zwischen Pferd und Mensch entstehen.
 

Mentale Verbundenheit

Haben wir das Vertauen unseres Pferdes gewonnen, ist der Zeitpunkt gekommen, es von unserer Kompetenz als 'Leittier' zu überzeugen. In einer Herde wird der Rang spielerisch durch eine Reihe von Wettkämpfen ausdiskutiert. Welches Tier ist das schnellste im Sprint, am wendigsten, wer hat die stärksten Nerven, ist am selbstbewusstesten und am mutigsten, wer weicht zuerst, wer darf zuerst fressen und wer lässt sich von der Futterstelle vertreiben, wer erlaubt wem die Fellpflege? Mit diesen und vielen anderen Rangspielchen bestreiten Pferde ihren Tag in der Herde. Das beste Leittier wird jenes sein, welches viele dieser Spiele gewinnt. Unsere Aufgabe ist es nun auf unsere Art unser Pferd herauszufordern und diese Spiele zu gewinnen. Schaffen wir dies, wird unser Pferd sich uns gerne, freiwillig und vollkommen ohne Zwang anschließen. Es liegt in seiner Natur den Vorschlägen und Entscheidungen des Leittiers zu folgen, denn es weiß, dass das Leittier alle Entscheidungen zum Wohl der Herde treffen wird (in der Natur ist das lebenswichtig!). Haben wir geschafft diese Rolle einzunehmen,  entsteht eine intensive mentale Verbundenheit, ja geradezu eine Freundschaft zwischen Mensch und Pferd und es liegt in seiner Natur deswegen alles zu versuchen den Wünschen des Menschen zu genügen.

Physischen Einheit 

Die letzte Stufe meines Ansatzes ist das Erreichen einer physischen Einheit zwischen Pferd und Reiter.

 Hier geht es um die Körperlichkeit der beiden Partner Pferd und Mensch. Wir müssen den Grad anschauen, in welcher körperlichen Fitness wir selbst und unser Pferd uns befinden und was wir erreichen wollen. Wollen wir Tourniere bestreiten oder reicht es uns schon im Wald ohne Angst ausreiten zu können. Ist unser Ziel ein athletisch anspruchvolles oder eher ein lockerer Ausgleich zum alltäglichen Einerlei. Ist die Verständigungsbasis einmal geschaffen, kommt es auf dem Gebiet der physischen Einheit ganz stark auf die individuellen Wünsche an, welche Strategien wir anwenden müssen, um den Ansprüchen von Pferd und ReiterIn gerecht zu werden.
Befinden sich alle drei Ebenen im Einklang, entsteht das ergreifende Gefühl einer absoluten Harmonie zwischen Pferd und Mensch: die körperlichen Grenzen verschmelzen.


 
 
 
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